Starker Auftakt in der 2. Bundesliga-Nord: Die 1. Herren des LTTC „Rot-Weiß“ feiern souveränen Auswärtssieg beim Marienburger SC

cg - Köln, ein Sonntagmorgen um elf. Während sich über den Rhein erste feuchte Wolken legen, beginnt auf der Anlage des Marienburger SC eine neue Geschichte – die Geschichte der Saison 2025 in der 2. Bundesliga-Nord. Eine Liga, die in diesem Jahr so viele Berliner Farben trägt wie nie zuvor. Vier Clubs aus der Hauptstadt kämpfen hier um Siege, Prestige und vielleicht sogar einen stillen Aufstiegstraum. Und mittendrin: die 1. Herren des LTTC „Rot-Weiß“, die am heutigen Tag ihren ersten Aufschlag gesetzt haben. Mit Nachdruck. Mit Stil. Und mit einem deutlichen Ausrufezeichen.

Noch am Abend zuvor feierten die 1. Damen des Clubs ihren dramatisch erkämpften Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Währenddessen hatten sich die Herren in Köln bereits warmgeschlagen, Hallenschuhe gegen Sandplatzsohlen getauscht, den Platz beschnuppert und den Kopf freigemacht. Der Blick war klar: Man wollte mit einem Sieg starten. Und was dann folgte, war nicht nur ein gelungener Auftakt – es war ein regelrechter Einstand mit Donnerhall.

Es begann mit einem Donut. Oder Bagel. Je nach Geschmack.

Robert Strombach ließ seinem Gegner Buvaysar Gadamauri nicht den Hauch einer Chance. 6:0 – und dann: Aufgabe. Die ersten Punkte für „Rot-Weiß“ waren schneller eingesammelt als das sonntägliche Brötchen beim Bäcker. Und während Strombach bereits entspannt auf der Bank Platz nahm, legte Timo Stodder direkt nach. Auch er servierte ein zuckerfreies Zweitfrühstück – 6:0 im ersten Satz, 6:2 im zweiten gegen Yannic Nittmann. Kein Zittern, keine Extraschleife. Zwei Punkte, klare Kante.

Der Ton war gesetzt. Und Berlin spielte weiter wie aus einem Guss.

Gabi Adrian Boitan ließ gegen Christian Hansen nichts anbrennen – 6:3, 6:0. Hynek Barton schob Lorenzo Bocchi mit 6:3, 6:2 vom Platz. Und Nino Ehrenschneider, spielfreudig und entschlossen, drehte nach engem ersten Satz gegen Philipp Boos so richtig auf – 7:5, 6:1. Die Energie, die Körpersprache, die Präzision: Hier war eine Mannschaft am Werk, die nicht gekommen war, um sich einzuspielen, sondern um zu siegen.

Fünf Einzel – fünf Siege. 5:0.

Nur Oriol Roca-Batalla, der spanische Routinier im rot-weißen Trikot, musste seinen Matchpunkt abgeben. Nach starkem ersten Satz (6:3) schaltete sein Gegner John Sperle zwei Gänge hoch, holte sich Satz zwei (7:5) – und entschied auch den Match-Tie-Break mit 10:8 für sich. Es war der einzige Punkt, den die Gastgeber an diesem Tag im Einzel auf ihrer Seite verbuchen konnten. Der Zwischenstand: 5:1 für „Rot-Weiß“ nach den Einzeln – der Auswärtssieg bereits gesichert.

Doch Berlin wäre nicht Berlin, würde man sich mit einem Pflichtsieg begnügen.

Statt sich ans Rheinufer zu setzen und den Kölner Dom in der Ferne zu bestaunen, blieben die Schläger in der Hand – mit dem Ziel, noch mehr Matchpunkte einzufahren. Denn in dieser Liga zählt jeder Zähler. Strombach und Stodder – nun als eingespieltes Duo im Doppel – machten kurzen Prozess. Ebenso Ehrenschneider/Olsson, die sich im Match-Tie-Break durchsetzten und einen weiteren Punkt sicherten.

Nur Barton/Boitan mussten sich geschlagen geben – gegen Sperle/Seifert war nach engem ersten Satz im zweiten dann Schluss. Endstand: 7:2 für den LTTC „Rot-Weiß“ – ein überzeugender Einstand in eine Saison, die alles bieten könnte.

Die Konkurrenz? Nicht minder spannend.

Der TC SCC überrollte im Berliner Derby den TC 1899 Blau-Weiss mit 8:1 – eine Kampfansage. Auch der Aufsteiger TC Grün-Weiß Nikolassee schlug sich beachtlich und gewann sein Auftaktspiel gegen Oldenburg. Es ist angerichtet für einen Berliner Tennis-Sommer, wie ihn die 2. Bundesliga-Nord noch nicht gesehen hat.

Was bleibt vom heutigen Tag?

Ein Auswärtssieg, der Selbstbewusstsein gibt. Eine Mannschaft, die als Einheit auftrat. Und das Gefühl, dass diese Saison noch einiges bereithält. Träumen erlaubt. Vielleicht, nur vielleicht, sieht man sich im kommenden Jahr gemeinsam mit den Damen in der 1. Bundesliga wieder. Unrealistisch? Vielleicht. Aber auch 2025 schreibt seine eigenen Geschichten.

Nächste Stationen im Spielplan:

  • Freitag, 18. Juli – auswärts beim HTC Blau-Weiß Krefeld

  • Freitag, 25. Juli – Heimspiel & Berlin-Derby gegen TC 1899 Blau-Weiss

  • Sonntag, 27. Juli – Heimspiel gegen den Suchsdorfer SV

  • Freitag, 1. August – auswärts beim Club an der Alster

  • Sonntag, 3. August – Heimspiel & Berlin-Derby gegen den TC SCC

  • Sonntag, 10. August – auswärts in Berlin beim TC Grün-Weiß Nikolassee

Der Sommer ist lang. Das Team ist heiß. Und Berlin hat in dieser Liga eine Menge zu sagen.

Also: Spieltermine merken, Taschen packen, dabei sein. Denn diese Mannschaft ist gekommen, um mitzureden – nicht nur über Klassenerhalt, sondern auch über mehr.

LTTC „Rot-Weiß“ – das war erst der Anfang.

BER 25 CB Logo


WELTKLASSE TENNIS AUF WIMBLEDON RASEN
VOM 13. BIS 21. JUNI 2026

Platzreservierung

Ihre Platzreservierungen für den Sommer und Winter können Sie bequem über unser Online-Buchungsportal vornehmen.

bett1 Tennis-Camps

Für Online-Buchungen unserer bett1 Tennis-Camps können Sie den nachfolgenden Link nutzen.

Fitness-Angebote

Zur Teilnahme an unseren Fitness-Angeboten können Sie unser Online-Buchungssystem mit nachfolgendem Link nutzen.

Kontakt LTTC "Rot-Weiß"

LTTC "Rot-Weiß" e.V.
Gottfried-von-Cramm-Weg 47-55
14193 Berlin

Tel.: 030 - 895 755 0
info@rot-weiss-berlin.de
Mo.-Fr.: 10:00 - 14:00 Uhr

Platzreservierung im Sommer:
Tel.: 030 - 895 755 30
Mo. - Fr. 15:00 bis 19:00 Uhr
Wochenende und Feiertage 9:00 bis 19:00 Uhr

Kontakt Tennisschule

LTTC "Rot-Weiß" e.V.
Gottfried-von-Cramm-Weg 47-55
14193 Berlin

Tel.: 030 - 895 755 12
tennisschule@rot-weiss-berlin.org

Kontakt Club-Gastronomie

Grand Slam - Club-Gastronomie
Gottfried-von-Cramm-Weg 47-55
14193 Berlin
daniel@grandslam.berlin

Mobil: 01788727392
Instagram grandslam.berlin

Öffnungszeiten
vorrübergehend geschlossen
Mo.: Ruhetag
Di. bis Fr.: 10:00 – 23:00 Uhr
Sa. & So.: 10:00 – 21:00 Uhr