Tel.: 030 - 895 755 0 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. Mo.-Fr. 10:00-14:00 Uhr

Die Match-Tie-Breaks wollten einfach nicht nach Berlin kommen

cg - Die neue Saison in der 2. Bundesliga Nord der Herren ist eröffnet. Für die 1. Herren des LTTC „Rot-Weiß“ führte die erste Reise des Jahres zum OX Tennis Oldenburg. Rund 500 Zuschauer sorgten dort für einen stimmungsvollen Rahmen und bekamen vom ersten Ballwechsel an genau das zu sehen, was Bundesliga-Tennis auszeichnet. Enge Matches, lange Ballwechsel und eine Begegnung, die bis in die letzten Entscheidungen offenblieb.

Schon früh zeigte sich, dass die Bedingungen den Gastgebern in die Karten spielten. Die Plätze entwickelten ein flaches Absprungverhalten, das den Gästen aus Berlin das Leben alles andere als leicht machte. Immer wieder mussten die Rot-Weißen tief in die Knie gehen, um Druck in ihre Schläge zu bringen. Es war Tennis, das viel Geduld und noch mehr Laufarbeit verlangte.

Oriol Roca-Batalla bekam es mit dem erfahrenen Stefan Seifert zu tun. Wer dachte, Erfahrung lasse sich mit Tempo einfach aushebeln, wurde schnell eines Besseren belehrt. Seifert spielte äußerst clever, variierte geschickt und zwang Roca-Batalla immer wieder zu schwierigen Schlägen. Der erste Satz ging mit 7:5 an den Oldenburger. Auch im zweiten Durchgang blieb das Match bis zum letzten Punkt offen. Erst der Tie-Break brachte die Entscheidung zugunsten des Gastgebers.

Nicht weniger dramatisch verlief die Begegnung von Nino Ehrenschneider gegen Alexander Meyer. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sich der Berliner eindrucksvoll zurück, holte sich den zweiten Durchgang und erzwang den Match-Tie-Break. Genau dort zeigte sich an diesem Nachmittag jedoch das kleine Quäntchen Glück, das dem LTTC immer wieder fehlte. Ehrenschneider musste sich denkbar knapp geschlagen geben.

Ein ähnliches Drehbuch schrieb wenig später das Match von Robert Strombachs gegen Michel Dornbusch. Nach einem 4:6 im ersten Satz drehte Strombachs die Partie eindrucksvoll, glich mit einem 6:4 aus und brachte das Match ebenfalls in den entscheidenden Match-Tie-Break. Doch auch diesmal blieb der letzte Punkt in Oldenburg. Bereits zu diesem Zeitpunkt deutete sich an, dass dieser Spieltag weniger durch große Unterschiede als vielmehr durch Kleinigkeiten entschieden werden würde.

Für die Berliner Gegenpunkte sorgten Hynek Barton, Alvaro Lopez San Martin und Timo Stodder. Besonders Stodder bestätigte einmal mehr seine Rolle als verlässliche Größe im Team. Ruhig, konzentriert und mit der nötigen Souveränität brachte er seinen Matchpunkt sicher nach Hause. Nach sechs Einzeln stand damit ein 3:3 auf der Anzeigetafel. Alles war noch möglich.

Bemerkenswert war dabei eine Zahl, die den gesamten Spieltag treffend beschreibt. Insgesamt fünf Matches wurden erst im Match-Tie-Break entschieden. Nur eines davon ging an den LTTC „Rot-Weiß“. Genau darin lag letztlich der Unterschied zwischen einem gelungenen Saisonauftakt und einer knappen Niederlage.

Auch in den Doppeln blieb es spannend. Roca-Batalla und Strombachs zeigten eine starke Leistung und gewannen ihr Match mit 7:5, 6:4. Es war gleichzeitig die einzige Begegnung des gesamten Doppeldurchgangs, die nicht erst im Match-Tie-Break entschieden wurde. Die beiden anderen Berliner Doppel kämpften bis zum Schluss, mussten sich jedoch jeweils erst in der entscheidenden Verlängerung geschlagen geben.

So stand am Ende ein 4:5 auf dem Spielberichtsbogen. Ein Ergebnis, das sich zunächst etwas bitter anfühlt. Gleichzeitig war diese Begegnung aber auch ein Fingerzeig dafür, wie eng die 2. Bundesliga Nord in diesem Jahr wieder werden dürfte. Es fehlte nicht an Qualität, nicht an Einsatz und schon gar nicht am Teamgeist. Vielmehr waren es einige wenige Punkte in den entscheidenden Momenten, die den Ausschlag zugunsten der Gastgeber gaben.

Trotz der Auftaktniederlage rangiert der LTTC „Rot-Weiß“ aufgrund der gewonnenen Sätze und Spiele auf Tabellenplatz sechs. Nach einem einzigen Spieltag besitzt diese Momentaufnahme allerdings nur wenig Aussagekraft. Die Saison ist noch jung und wirkliche Tendenzen lassen sich daraus noch nicht ableiten.

Die Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich bereits am kommenden Freitag. Dann geht es erneut auswärts zum Suchsdorfer SV. Anschließend kehrt die Bundesliga endlich wieder an die Hundekehle zurück. Am Sonntag, dem 19. Juli 2026, empfängt der LTTC „Rot-Weiß“ ab 11:00 Uhr den Marienburger SC zum ersten Heimspiel der Saison.

Spätestens dann heißt es wieder: Livescore schließen, auf den Tennisplatz kommen und Bundesliga-Tennis dort erleben, wo es am meisten Spaß macht. Direkt am Spielfeldrand.

BER 25 CB Logo


WELTKLASSE TENNIS AUF WIMBLEDON RASEN
VOM 13. BIS 21. JUNI 2026

Platzreservierung

Ihre Platzreservierungen für den Sommer und Winter können Sie bequem über unser Online-Buchungsportal vornehmen.

bett1 Tennis-Camps

Für Online-Buchungen unserer bett1 Tennis-Camps können Sie den nachfolgenden Link nutzen.

Fitness-Angebote

Zur Teilnahme an unseren Fitness-Angeboten können Sie unser Online-Buchungssystem mit nachfolgendem Link nutzen.

Kontakt LTTC "Rot-Weiß"

LTTC "Rot-Weiß" e.V.
Gottfried-von-Cramm-Weg 47-55
14193 Berlin

Tel.: 030 - 895 755 0
info@rot-weiss-berlin.de
Mo.-Fr.: 10:00 - 14:00 Uhr

Platzreservierung im Sommer:
Tel.: 030 - 895 755 30
Mo. - Fr. 15:00 bis 19:00 Uhr
Wochenende und Feiertage 9:00 bis 19:00 Uhr

Kontakt Tennisschule

LTTC "Rot-Weiß" e.V.
Gottfried-von-Cramm-Weg 47-55
14193 Berlin

Tel.: 030 - 895 755 12
tennisschule@rot-weiss-berlin.org

Kontakt Club-Gastronomie

Grand Slam - Club-Gastronomie
Gottfried-von-Cramm-Weg 47-55
14193 Berlin

Tel.: 030 - 55 20 04 01
Mail: feola.e@web.de

Öffnungszeiten
Mo. - So. 9:00 - 23:00 Uhr