Neun Matchpunkte auswärts für "Rot-Weiß"
cg - Nach dem unglücklichen Saisonauftakt in Oldenburg war die Richtung klar. Nicht lange hadern, sondern nach vorne schauen. Genau diesen Eindruck vermittelte die Mannschaft der 1. Herren des LTTC „Rot-Weiß“ schon wenige Tage später beim Training an der Hundekehle. Wer am Mittwoch einen Blick auf die Plätze warf, konnte förmlich spüren, dass sich hier etwas aufgebaut hatte. Hohe Intensität, druckvolle Schläge, jede Menge Tempo und vor allem ein Team, das sichtbar Lust auf die nächste Aufgabe hatte. Es wirkte nicht wie eine Mannschaft, die gerade eine knappe Niederlage verdauen musste, sondern wie eine, die unbedingt die passende Antwort geben wollte.
Diese Antwort folgte am Freitag beim Suchsdorfer SV. Und wie.
Die Match-Tie-Breaks wollten einfach nicht nach Berlin kommen
cg - Die neue Saison in der 2. Bundesliga Nord der Herren ist eröffnet. Für die 1. Herren des LTTC „Rot-Weiß“ führte die erste Reise des Jahres zum OX Tennis Oldenburg. Rund 500 Zuschauer sorgten dort für einen stimmungsvollen Rahmen und bekamen vom ersten Ballwechsel an genau das zu sehen, was Bundesliga-Tennis auszeichnet. Enge Matches, lange Ballwechsel und eine Begegnung, die bis in die letzten Entscheidungen offenblieb.
Schon früh zeigte sich, dass die Bedingungen den Gastgebern in die Karten spielten. Die Plätze entwickelten ein flaches Absprungverhalten, das den Gästen aus Berlin das Leben alles andere als leicht machte. Immer wieder mussten die Rot-Weißen tief in die Knie gehen, um Druck in ihre Schläge zu bringen. Es war Tennis, das viel Geduld und noch mehr Laufarbeit verlangte.
Finale in Nikolassee – ein Sieg, ein Wehmutstropfen und ganz viel Stolz beim "Rot-Weiß"
cg - Es war angerichtet: der letzte Spieltag der 2. Bundesliga Nord der Herren, Sonne über Berlin, gespannte Gesichter und eine klare Ausgangslage. Der TC SCC führte die Tabelle hauchdünn an – punktgleich mit unseren „Rot-Weißen“, aber eben mit vier Matchpunkten Vorsprung. Vier kleine Zähler, die am Ende den Unterschied zwischen Sektkorken und stiller Zufriedenheit ausmachen sollten. Die Rechnung war einfach: Auswärts gegen GW Nikolassee musste ein klarer Sieg her, während man gleichzeitig hoffte, dass Oldenburg dem SCC das Leben schwer macht. Das Fernduell war eröffnet – und die Livescore-Tabs auf den Smartphones liefen heiß.
Knapp gewonnen – jetzt zählt nur noch der große Sonntag
cg - Vorletzter Spieltag in der 2. Bundesliga Nord der Herren, und die Anlage des LTTC „Rot-Weiß“ war von Beginn an elektrisiert. Zu Gast: die Männer des Oldenburger TeV – abstiegsbedroht, aber keineswegs gewillt, hier freiwillig Punkte liegen zu lassen. Die Ausgangslage vor dem ersten Aufschlag war glasklar: punktgleich mit dem TC SCC Berlin, aber in der Tabelle nur Zweiter, mussten die „Rot-Weißen“ heute nicht nur gewinnen, sondern auch Match-, Satz- und Spielgewinne wie Bonusmeilen sammeln. Kurz gesagt: Jeder Punkt konnte am Ende den Unterschied zwischen „Wir sehen uns nächstes Jahr wieder“ und „Hallo, 1. Bundesliga“ ausmachen.
Berlin-Derby mit Hochspannung: "Rot-Weiß" kämpft – SCC jubelt
cg - Es war angerichtet. Ein Berlin-Derby wie es im Buche steht: Zwei Teams, ein Ziel, ein Ort, an dem Tennis gelebt wird. Die 1. Herren des LTTC „Rot-Weiß“ empfingen im vorletzten Heimspiel der Saison den TC SCC Berlin – und beide Teams standen vor Beginn des Spieltags an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Nord. Viel mehr Spitzenspiel geht nicht. Dass das Wetter mitspielte, war beinahe Nebensache. Denn was auf den Courts an der Hundekehle folgen sollte, war eine Mischung aus mentalem Ausdauerlauf, spielerischer Hochkunst und der ungebremsten Kraft eines innerstädtischen Duells, das kein Platz für Mittelmaß lässt.
Night-Session in Hamburg – Fünfter Streich für "Rot-Weiß"
cg - Wer behauptet, Bundesliga-Tennis sei nur was für Schönwetterspieler, der war am Freitag nicht in Hamburg. Es war der fünfte Spieltag für die 1. Herren des LTTC „Rot-Weiß“ in der 2. Bundesliga-Nord – auswärts beim Club an der Alster. Geplanter Spielbeginn: 13:00 Uhr. Tatsächlicher Start: irgendwann am späten Nachmittag. Denn was Hamburg stattdessen ausspielte, war die gesamte Klaviatur des norddeutschen Schmuddelwetters. Land unter. Es regnete nicht, es schüttete. Statt Slice und Topspin: Schirme und Smalltalk im Clubhaus. Zwei Stunden lang kein einziger Ballwechsel, nur mentale Geduldsproben. Doch wer Tabellenführer ist, bleibt ruhig – fokussiert – bereit.

















