"Rot-Weiß" verabschiedet sich aus Liga eins
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cg - Es gibt angenehmere Aufgaben, als nach einem Abstieg einen Spielbericht zu schreiben. Zum Beispiel einen über einen Meistertitel. Oder einen über einen Last-Minute-Klassenerhalt. Oder über einen dieser Sommertage, an denen am Ende alle mit einem Lächeln nach Hause fahren. Der letzte Spieltag der 1. Bundesliga der Damen 2026 gehörte nicht in diese Kategorie.
Die Meisterfrage war bereits beantwortet. Der TC Bredeney hatte sich schon eine Woche zuvor den Titel gesichert. Die Aufmerksamkeit richtete sich deshalb ausschließlich auf das andere Ende der Tabelle. Drei Vereine kämpften noch darum, dem Abstieg zu entkommen: der LTTC „Rot-Weiß“, der TC SCC Berlin und Blau-Weiss Dresden-Blasewitz. Während vielerorts die letzten Bälle der Saison geschlagen wurden, liefen auf den Smartphones die Livescores heiß. Wer bleibt oben? Wer muss runter?
"Rot-Weiß" verliert knapp in Heidelberg – die Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag
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cg - Der Blick auf die Tabelle versprach Dramatik, der Blick auf den Livescore ließ die Nerven flattern. Am vorletzten Spieltag der 1. Bundesliga der Damen ging es für den LTTC „Rot-Weiß“ längst nicht mehr um schöne Geschichten oder große Träume. Es ging um Punkte. Um Matchpunkte. Um den Klassenerhalt. Und um die Frage, ob die Saison noch einmal eine Wendung nehmen würde. Die Antwort darauf blieb nach einem langen Tennisnachmittag in Heidelberg zunächst offen.
Während an anderen Orten bereits über Meisterschaftsfeiern nachgedacht wurde, stand für die Berlinerinnen eine deutlich andere Aufgabe auf dem Programm. Beim Heidelberger TC ging es darum, sich im Kampf um den Klassenerhalt die bestmögliche Ausgangsposition für das Saisonfinale zu erarbeiten. Jeder Matchpunkt konnte am Ende Gold wert sein. Entsprechend aufmerksam verfolgten die Fans in Berlin jeden Ballwechsel über den Livescore, während die Mannschaft versuchte, sich mit eigener Kraft aus der gefährlichen Tabellenregion herauszuarbeiten.
Topstars, Zusatztribüne, Wimbledonflair – Berlin ist bereit
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cg - Berlin im Juni ist inzwischen mehr als Erdbeeren im Supermarkt und erste Sonnenbrände am Wannsee. Es ist diese eine Woche geworden, in der sich die Tenniswelt an der Hundekehle trifft, das Steffi-Graf-Stadion zum internationalen Laufsteg der WTA-Tour wird und plötzlich Menschen durch den Grunewald laufen, die sonst eher Centre Courts in Melbourne, Paris oder London gewohnt sind. Und wenn man sich die Meldeliste der VANDA Pharmaceuticals BERLIN TENNIS OPEN 2026 anschaut, dann wird schnell klar: Das hier ist längst kein nettes Vorbereitungsturnier mehr. Das ist Weltklasse mitten in Berlin.
Noch 25 Tage, dann rollen auf der Anlage des LTTC „Rot-Weiß“ wieder die gelben Filzkugeln über den Rasen – und zwar nicht irgendein bisschen, sondern mit der geballten Kraft der aktuellen Tenniselite. Neun der zehn besten Spielerinnen der Welt schlagen in Berlin auf. Neun. Das klingt weniger nach WTA-500-Turnier und eher nach „Wir machen Wimbledon einfach schon zwei Wochen früher“.
Zwischen Druck und Derbyjubel – "Rot-Weiß" liefert ab
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cg - Manchmal braucht eine Saison genau so einen Tag. Kein perfektes Tennisfest mit Champagnerstimmung und Meisterschaftsgerede, sondern einfach einen ehrlichen, wichtigen Sieg zur richtigen Zeit. Und genau das war dieses Berlin-Derby in der 1. Bundesliga der Damen zwischen dem LTTC „Rot-Weiß“ und dem TC SCC Berlin. Zwei Traditionsclubs, nur wenige Minuten voneinander entfernt, beide tief unten in der Tabelle festhängend und beide mit dem klaren Wissen: Wer heute verliert, macht sich die kommenden Wochen deutlich komplizierter.
Es war also kein Derby für die Galerie, sondern eines mit echtem Druck. Während anderswo über Titel gesprochen wird, ging es hier um etwas deutlich Bodenständigeres – den Kampf gegen den Abstieg. Und genau deshalb entwickelte dieser Spieltag eine ganz eigene Spannung.
Ein Spieltag wie ein Wetterbericht – und leider ohne Happy End
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cg - Es gibt Tage im Tennis, da fühlt sich schon der Blick aus dem Fenster wie ein schlechter Spielstand an. Dunkle Wolken über Berlin, zwölf Grad am Herrentag und Wetterprognosen, die bereits Tage zuvor nichts Gutes ahnen ließen. Beim LTTC „Rot-Weiß“ hatte man deshalb vorsorglich den Plan B aus der Schublade geholt, denn eines war schnell klar: Auf einen Hallenwechsel musste man vorbereitet sein. Nicht irgendeine Halle, sondern möglichst mit Aschebelag – schließlich stehen die French Open vor der Tür und kaum eine Spielerin möchte wenige Tage vorher plötzlich auf Hartplatz rutschen müssen.
So begann der vierte Spieltag der 1. Bundesliga der Damen gegen Blau-Weiss Dresden-Blasewitz bereits mit Verzögerung, aber zunächst durchaus vielversprechend. Auf den Courts an der Hundekehle schien "Rot-Weiß" erstmals in dieser Saison einen richtig guten Rhythmus zu finden. Iva Krasimirova Ivanova dominierte gegen Jana Kovackova den ersten Satz beinahe nach Belieben und holte ihn sich mit 6:1. Auch Justina Mikulskyte lag in ihrem Match vorne, während Andrea Lázaro García trotz Rückstand keineswegs chancenlos wirkte.
Mehr Leben, mehr Widerstand – "Rot-Weiß" fordert den Meister
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cg - Es war Muttertag an der Hundekehle, die Sonne stand freundlich über der Anlage und kurz nach 11:00 Uhr hallte der inzwischen vertraute Satz über die Courts: „Hier ist die 1. Bundesliga der Damen, hier ist Berlin.“ Noch waren die Zuschauerreihen nicht komplett gefüllt. Viele Familien saßen vermutlich noch beim späten Frühstück oder überreichten Blumensträuße, bevor sie sich auf den Weg zum LTTC „Rot-Weiß“ machten. Doch wer rechtzeitig kam, bekam gleich zu Beginn genau das zu sehen, was Tennis an einem Bundesliga-Sonntag ausmachen kann: Hoffnung, Spannung und die Erkenntnis, wie schmal der Grat zwischen Überraschung und Realität manchmal ist.
Denn gegen die amtierenden Meisterinnen vom TK Blau-Weiss Aachen wirkte "Rot-Weiß" diesmal deutlich lebendiger als an den ersten beiden Spieltagen. Nicht stabil genug, um die Begegnung tatsächlich zu drehen – dafür war Aachen insgesamt zu abgeklärt besetzt –, aber engagierter, bissiger und phasenweise auch mutiger. Genau das war zu spüren.
matchball 2-2026 ist da - jetzt online lesen
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Manchmal merkt man schon beim ersten Durchblättern: Diese Ausgabe hat Tempo.
matchball 2-2026 ist da – online lesbar und schon bald in den Clubs vor Ort. Und sie kommt genau zur richtigen Zeit. Die Plätze sind vorbereitet, die Saison steht in den Startlöchern, und mit ihr dieses besondere Gefühl, dass jetzt wieder alles möglich ist.
Im Mittelpunkt steht eine Spielerin, an der aktuell kaum jemand vorbeikommt: Milena Steinkamp. Turniersieg reiht sich an Turniersieg, ihr Name taucht immer häufiger ganz oben auf. Doch was steckt hinter dieser Entwicklung? Ein Blick hinter die Linien zeigt eine Spielerin, die ihren Weg mit erstaunlicher Klarheit geht – und bei der man spürt, dass hier gerade mehr entsteht als nur ein Lauf.
Mehr Zugriff, mehr Mut – Berlin wächst am zweiten Spieltag
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cg - Manchmal braucht es im Tennis keinen Neustart, sondern einfach nur einen Moment, in dem der Motor endlich rund läuft. Nach dem holprigen Auftakt gegen den TEC Waldau Stuttgart wirkte es beim zweiten Spieltag gegen den TC Bredeney plötzlich so, als hätte jemand genau diesen Schalter gefunden. Kein großes Spektakel, eher ein leises Aufdrehen – aber eines, das sofort spürbar war.
Schon in den ersten Einzeln lag etwas in der Luft, das am Freitag noch gefehlt hatte. Jasmijn Gimbrere startete mit einem klaren 6:2 gegen Greetje Minnen – druckvoll, präsent, wach. Auch Linea Bajraliu zeigte, dass sie angekommen ist. Ihr 6:4 im ersten Satz gegen Mona Barthel war kein Zufallsprodukt, sondern Ausdruck eines Spiels, das sich Stück für Stück entfaltet. Und als es im zweiten Satz eng wurde, hielt sie dem Druck stand, gewann den Tie-Break – ein kleines, aber wichtiges Statement.





















